| INHALTSVERZEICHNIS | ||
| TITEL | KÜRZEL | |
| Verkehrslärm und Möglichkeiten ihn zu verringern | KE | |
| Der Schulverkehrsplan als Bestandteil des Schulprogramms | GU | |
| Schulsponsoring | RE | |
| Mit Janosch zum ÖPNV | VI | |
| Die Busschule | PA | |
| Planung eines Verkehrssicherheitstages | GE | |
| Nichts für schlaffe Waden | MI | |
| Projekt "Achtung Auto" | HO | |
| Programm für die Sekundarstufe II | BE | |
| Internetadressen | ST | |
| Liebe Kolleginnen / Kollegen ! | IS | |
Die Verfasserinnen und Verfasser der Texte sind durch Kürzel gekennzeichnet. Die vollständigen Namen sind im Impressum (Redaktion) zu finden.
Wir danken Peter Béfort (BE), Uta
Gesenhues (GE), Harry Rein (RE) und Karl-Ernst Stille (ST) für die
zur Verfügung gestellten Texte.
als Bestandteil des Schulprogramms
Jede Schule entscheidet darüber, welche Schwerpunkte sie im Schulprogramm im Bereich "Verkehrserziehung" setzt.
Bei der Erstellung eines jeden Schulverkehrsplans müssen die entwicklungspsychologischen Voraussetzungen der Schüler/innen berücksichtigt werden.
In der Reifezeit und im Jugendalter verläuft die körperliche und seelische Entwicklung von Jungen und Mädchen nicht parallel. Feinmotorik und motorische Koordinationsfähigkeit entwickeln sich erst mit zunehmendem Alter.
Die Elf- bis Dreizehnjährigen glauben, alles für die Teilnahme am Straßenverkehr Erforderliche zu können. Doch es reicht nicht aus, Techniken zu beherrschen. Ein verantwortliches Verhalten im Straßenverkehr ist Voraussetzung dafür, sich und andere nicht zu gefährden. Das kann z.B. dadurch geschult werden, dass der/die Schüler/in mit seinen/ihren Mitteln Verkehrssituationen erforscht.
Das Interesse am eigenen Sportgerät, nicht nur dem Fahrrad, kann genutzt werden, um über die Technik und deren Verständnis das Verantwortungsgefühl für das eigene Handeln zu stärken.
Die Schüler/innen sollen erkennen,
- dass Verkehrslogik bedeutet, dass zu jedem Anlauf ein bestimmter Ablauf gehört. Man darf andere Verkehrsteilnehmer nicht mit unlogischen Handlungen "überraschen". Ein Stichwort dazu ist: "Deutlich Fahren". "Imponiergehabe" gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern führt eher zu Verwirrung.
1) Kind und Auto, VW im Dialog, Volkswagen
AG, Wolfsburg
Verkehrsanbindung der Schule
Die Fußwege zur Schule bergen Problemsituationen, die im Unterricht aufgearbeitet werden müssen. Zum gegenseitigen Verständnis von Kindern und Autofahrern und grundlegenden Problemen im Straßenverkehr dient das Programm des ADAC "Achtung Auto".
Da Kinder für den Schulweg sehr häufig das Rad benutzen, muss im Schulverkehrsplan die Erreichbarkeit der Schule mit dem Rad beschrieben sein.
Ein großer Teil der Schüler/innen einer Schule wird auf öffentliche Verkehrsmittel für den Weg zur Schule angewiesen sein. Entsprechend muss auf die Situation an der Schulbushaltestelle oder am Bahnhof eingegangen werden. Besondere Aufmerksamkeit ist dem Verhalten im Verkehrsmittel zu widmen.
Dazu gehört auch das Gespräch mit den verschiedenen Verkehrsträgern.
Busunternehmen veranstalten z. B. Schulungskurse zum Verhalten im Bus.
" Mit Stress im Bus ist Schluss" ist ein Videofilm über Haupt- und Grundschüler, die zusammen die Fahrt im Schulbus leichter machen.
Im Schulverkehrsplan sollten die Stoffpläne
für Verkehrserziehung für die einzelnen Jahrgänge beschrieben
sein. So empfiehlt sich für den Jahrgang:
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An jeder Schule befinden sich Medien für Verkehrserziehung. Eine Liste mit Fundstellen gehört in den Schulverkehrsplan, ebenso wie eine Empfehlung von Medien der Bildstellen.
Darüber hinaus empfiehlt sich die DEA - Mediathek der Deutschen Verkehrswacht.
Auch die Mediathek des Verkehrsinstitutes in Bielefeld hält eine große Anzahl von Medien bereit und steht bei der Auswahl und Beschaffung weiterer Unterrichtsmittel mit Rat und Tat zur Seite.
Die 2. Ausgabe von "Unterwegs" (1999) enthält auf der letzten Seite eine Auswahl von Medien zur Verkehrserziehung.
Vor einigen Jahren war Schulsponsoring nahezu undenkbar. Es gab Bedenken bei der Schulaufsicht und bei den Mitwirkungsorganen der Schule. Auf der politischen Ebene und bei der Schulverwaltung bestand die Sorge, dass Schule zu einer privat bestimmten Bildungseinrichtung degradiert werden könnte. Die Eltern und Steuerzahler haben den Verdacht gehabt, dass sich der Schulträger mit Sponsoringverträgen aus der finanziellen Verantwortung stehlen will.
In den letzten Jahren ist das Thema Schulsponsoring häufig diskutiert worden und von beiden o. g. Seiten in einem definierten Rahmen akzeptiert worden. Man kann in der BASS (11-02 Nr. 11) folgendes lesen:
Die Bereitschaft von Sponsoren zur Unterstützung der Schule hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dadurch können wichtige Impulse zur Gestaltung des Schullebens und der Öffnung von Schule unterstützt werden. Durch solche Zuwendung Dritter wird die Verpflichtung des Schulträgers, die erforderlichen sächlichen Kosten in der Schule zu tragen, nicht berührt. Sponsoring an Schulen ist eingebunden in den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule. Deshalb müssen die Sponsoringmaßnahme und der damit verbundene Werbezweck mit dem Schulauftrag vereinbar sein. Als Ausnahme vom grundsätzlichen Werbeverbot wird gemäß §47 Abs. 3 AschO (BASS 12 – 01 Nr. 2) folgende Form des Sponsoring zugelassen:
1. Schulen dürfen zur Erfüllung ihrer Aufgaben Zuwendungen von Dritten entgegennehmen
und auf die Leistungen des Sponsors in geeigneter Weise hinweisen. Der Werbeeffekt
solcher Hinweise soll dabei deutlich zurücktreten hinter den schulischen Nutzen.
2. Über den Abschluss einer Sponsoring-Vereinbarung entscheidet die Schulleitung nach
Beratung in der Schulkonferenz. Sie bedarf dafür der Zustimmung des Schulträgers.
Damit eine Bereitschaft von potenten Kooperationspartnern
an Sponsoring besteht, müssen gemeinsame Interessen a) und
Realitätsbezüge
b)
gefunden werden.
Das Schaubild zeigt, dass es genügend Beziehungsfelder gibt, die im Interessensbereich von Schule und möglichen Sponsoren liegen. Damit ist die Grundlage für Schulsponsoring gegeben. Schulexterne Kooperationspartner werben damit, dass sie sich jungen Menschen als verantwortungsbewusstes und sozial engagiertes Unternehmen (Verband, Partei, Verein usw.) darstellen. Dabei sind nicht nur finanzielle und materielle Hilfestellungen möglich. Genauso wichtig ist es, dass die Kooperationspartner sich zur Verfügung stellen, um den Schülern Alltagserfahrungen zu ermöglichen, die sie in der Schule nicht machen könnten.
Der gegenseitige Nutzeffekt ist mit folgenden Worten gut beschrieben:
"Nur dann, wenn ich mich mit anderen zusammentue, wenn ich gemeinsame Ideen und Interessen zusammenbringe, kann ich eigene Ziele erfolgversprechend erreichen." Oder: "Soziale Investitionen sind wie ein Bumerang. Richtig platziert und richtig eingesetzt, kommen sie – mit positiven Effekten – zu dem zurück, der sie platziert hat."
Für die Verkehrserziehung ergeben
sich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Die 5 Säulen der modernen
Verkehrserziehung reichen in unzählige Bereiche des Lebens hinein.
Wenn man Verkehrserziehung fächerübergreifend betrachtet, kann
sie nicht ausschließlich in Schule praktiziert werden. Außerschulische
Kooperationspartner sind unter dieser Prämisse unbedingt erforderlich.
Ebenso sollten Betriebe ein elementares Interesse daran haben, ihre Produkte
jungen Menschen nahe zu bringen. Die Produktpalette kann reichen von Kleidung
über eine Monatskarte für den ÖPNV bis zum PKW.

Schirp, Heinz: Eröffnungsstatement zum Symposium an der Universität Bielefeld 1996
Gemeinsam lassen sich neue Wege finden!
oder mit Janosch zum ÖPNV
ein Projekt für Klasse 1 und 2
Schnuddel - Hasenmotor kostet nix
(erschienen bei Cecilie Dressler, Hamburg, 3-7915-1055-X, Preis DM 22,--, manchmal bei Aldi in Sonderauflage erhältlich!)
Tiger und Bär sind diesmal nicht dabei,
dafür der schlaue Schnuddel und der dumme Hase Rudi, der grüne
Frosch, Kanari und andere.
Schnuddel hat ein Tandem. Da seine Beine
zu kurz sind, sucht er - clever wie er ist - jemanden, der für ihn
in die Pedale tritt. Kanari sorgt nur für sich, fährt allein
und verbraucht seine Energie deshalb für sich allein. Rudi erscheint
zunächst dumm: Er nimmt jeden mit, der fragt, ... sogar Seifried mit
dem Bügelbrett nimmt er mit. Dies wird zum Sitzbrett umfunktioniert,
so dass Rudi noch mehr Fahrgäste mitnehmen kann. Mit einer "Hasenkraft"
kommen also viele an ihr Ziel. Rudi ist zwar am Abend erschöpft und
müde, er hat gelernt, wie er am nächsten Tag Schnuddel an die
Arbeit des Tretens bekommt.
...wer mitfahren wollte, den nahmen sie mit. Eine schöne Zeit für sie alle.
Kinder des 1. oder 2. Schuljahres finden in dem Buch für sie interessante Freunde, mit denen sie sich identifizieren können:
Vor- und Nachteile im Gespräch herausfinden, manchmal ist es einfach
schön, mit den Eltern zu fahren, ich sitze auf meinem Kindersitz,...
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verbraucht seine Kraft |
verbraucht Benzin |
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nimmt viele andere mit verbraucht seine Kraft |
50 Fahrgäste fahren mit verbraucht Diesel |
Ausgangssituation:
Die Grundschule Dörentrup-West hat zur Zeit ca. 320 Schülerinnen und Schüler und ist seit 1996 im westlichen Zentrum der Großgemeinde Dörentrup (ca. 9000 Einw.) in einem Neubau abseits des Hauptverkehrs untergebracht. Der Schuleinzugsbezirk umfasst im Wesentlichen die ehemals selbstständigen Dörfer Hillentrup, Schwelentrup und Spork-Wendlinghausen.
Die Nord-Süd-Ausdehnung des Schulbezirks beträgt ca. 14 Kilometer, die West-Ost-Ausdehnung ungefähr 6 Kilometer. Während der Grundschulzeit sind bereits mehr als die Hälfte der Schulkinder "Bus"- bzw. fast zehn Prozent sogar "Taxi-Kinder". Nach dem Verlassen der Grundschule werden alle Kinder zu "Buskindern", da es am Ort keine weiterführenden Schulen gibt.
Der gesamte Schulbusverkehr in Dörentrup ist in die Verkehrsgesellschaft Lippe (VGL) integriert, die Schülerrandbeförderung wird im Auftrage der Gemeinde von einem ortsansässigen Taxiunternehmen durchgeführt.
Immer wieder kommt es an den Sammelpunkten und in den Verkehrsmitteln zu Streitigkeiten und Rangeleien unter den Kindern, durch die sie selbst oder Mitschüler/innen gefährdet werden. Zu ernsten Schulbusunfällen ist es noch nicht gekommen, dennoch ist diese Thematik in allen Pflegschaften und Ausschüssen ein gewisses "Dauerthema". Im Beförderungsvertrag zwischen der Gemeinde und der VGL wurde deshalb vereinbart, dass die Verkehrsbetriebe "jährlich, nach Anforderung durch die Grundschulleitung, einen Bus mit Fahrer/in zur praktischen Busschulung der Schulkinder kostenlos zur Verfügung stellen".
Basismaterial:
Die Unfallgefährdung auf dem Schulweg bei der Benutzung von Bussen und Taxen soll bewusst gemacht und verringert werden.
Beteiligte:
Klassenlehrer/innen, Schulleitung, Busfahrer/in/oder Instruktor/in der Verkehrsbetriebe, Bezirksbeamte/r der Polizei und alle Schüler/innen des Schulkindergartens und der ersten Klassen.
Durchführung:
Nach der Fußgängerschulung in den ersten drei Wochen eines jeden Schuljahres durch die Klassenlehrerin und den Verkehrssicherheitsberater der Polizei erfolgt vor den Herbstferien die "Busschulung" aller neuen Schülerinnen und Schüler zunächst durch die Klassenlehrerin in der Theorie. Hierbei werden bereits ortsspezifische und allgemeine Regeln im Klassenverband erarbeitet. Als hilfreich erwiesen hat sich das in der Praxismappe der BVO enthaltene Video "Mit dem Stress im Bus ist Schluss".
Anschließend wird von der Schulleitung, entsprechend des jeweiligen Bedarfs, die Busschule für ein oder zwei Vormittage bei den Verkehrsbetrieben "geordert" und der Bezirksbeamte der Polizei eingeladen.
In der Praxis zeigte sich, dass die Verkehrsbetriebe am besten von der zweiten bis vierten Schulstunde (wenn alle zu befördernden Schüler/innen in der Regel in der Schule sind) eine "Busschule" durchführen können.
Der normale Stundenplan ist an diesem Tage für die beteiligten Klassen außer Kraft. Dadurch, dass die praktische Ausbildung ungefähr 60 bis 70 Minuten erfordert, lässt sie sich somit nicht in das bestehende Pausen- und Stundenraster einbinden.
Zu Beginn der Busschulung simulieren Schulleiter und Polizeibeamter im Klassenraum das Ende eines Schulalltags. Gleichzeitig versuchen sie die Aufmerksamkeit der Kinder auf die damit verbundenen Gefahren zu lenken. Anschließend werden das "Einpacken", das "Anziehen", das "Aufstellen" und das "Einsteigen" konkret geübt. Eindrucksvoll und Einsicht vermittelnd kann auch ein "gestoppter" Vergleich des (bis jetzt vielleicht eher üblichen) "chaoshaften Rückzugs" mit dem nun "geregelten Rückzug" sein.
"Vor Ort", an der Haltebucht, wird den Kindern dann vom Polizisten die Wichtigkeit des Abstandhaltens von der Bordsteinkante vor Augen geführt. Ebenso zeigt er den Kindern wie schlecht sie vor oder hinter dem Bus sehen können oder gesehen werden.
Der Busfahrer/die Busfahrerin erklärt sodann ausführlich alle im Bus befindlichen Hinweis- und Notfallzeichen sowie Notfalleinrichtungen.
Die anschließende Rundfahrt in der Tempo-30-Zone der näheren Schulumgebung dient der Demonstration der einwirkenden Fliehkräfte auf Mensch und Gepäck beim Kurvenfahren und Vollbremsungen mit etwa Tempo 10. Hierbei stellt die Schulleitung die eigene Aktentasche und sich selbst mit einem nicht angepassten Sitzverhalten zur Verfügung.
Zum Schluss werden das "Aussteigen", der "Aufenthalt auf dem Schulhof" und das "Aufsuchen des Klassenraumes" wieder konkret geübt.
Ergebnisse:
Eine "Busschule" in dieser oder ähnlicher Form sollte an allen Grundschulen des ländlichen Bereichs mit einem hohen Anteil von Buskindern unbedingt durchgeführt werden.
Eine Wiederholung einer solchen Busschule ist durchaus bereits in Klasse drei angeraten, aber in Klasse fünf -spätestens- dringend erforderlich.
Die Beförderungsunternehmen der Region
sind auf Grund der positiven Erfahrungen offen für eine flächendeckende
Durchführung einer "Busschule". Sie müssen nur von den Grundschulen
angesprochen werden.
Rund um den Schulbus
| Sicherheitserziehung |
| Auf
dem Weg zur Haltestelle
Verhalten an der Haltestelle - Warten auf den Bus - Eintreffen des Busses - Einsteigen in den Bus Verhalten während der Fahrt Verhalten beim Aussteigen Auf dem Weg nach Hause |
| Sozialerziehung |
| Gewalt gegen
- Personen - Sachen (Vandalismus) Rücksicht auf
Mitschüler/in, Fahrer/in und
Perspektivenwechsel,
Busfahren aus der Sicht
Schwarzfahren |
| Umwelterziehung |
| Bus
oder "Taxi-Mama"
Verkehrspolitik: Vorfahrt für Bus und Bahn ..... |
| Gesundheitserziehung |
| Bus
oder Fahrrad?
.... |
Vorsichtiges Verhalten am und im Schulbus
Aufgabe 1
Die in den Comics dargestellten Schüler/innen
sind nicht gerade Vorbilder dafür, wie wir uns an der Haltestelle
und im Schulbus verhalten wollen. Was ist dir aufgefallen? In den meisten
Szenen hätte den Schülern so einiges zustoßen können.
Kannst du dir vorstellen, was alles hätte passieren können?
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Ihr Verhalten kann zur Folge haben: |
Aufgabe 2
Überlegt euch ein Rollenspiel, das mit dem folgenden Satz endet: "Auf diese Schule würde ich mein Kind nie schicken. Wenn ich schon sehe, wie sich die Schüler/innen im Bus verhalten. Das ist doch wohl das allerletzte!"
Einige Schüler/innen von eurer Tischgruppe
spielen die Rüpel im Schulbus, die anderen die Fahrgäste, die
mit im Bus sitzen. Überlegt euch: Was machen die Rüpel, wie reagieren
die Fahrgäste auf dieses Verhalten?
Schüler im Bus
Aufgabe 1
Eine alte Oma fuhr nach Schulschluss zusammen mit vielen Schülern nach Hause. Auf der Fahrt war die Stimmung im Bus überschäumend, und die arme Frau hat sich so richtig geärgert. Als sie zu Hause angekommen ist und mit ihrer Schwiegertochter und ihren Enkelkindern am Mittagstisch sitzt, ist sie noch immer auf hundert und muss ihrem Ärger Luft machen:
,Also, ihr glaubt ja gar nicht, was heute im Bus los war. Als ich mit meiner Einkaufstasche an der Haltestelle ankam, war der Bus noch nicht da. Auf dem Bürgersteig an der Haltestelle aber..."
Schreib bitte diesen Monolog zuende. Was wird der alten Dame wohl beim Warten auf dem Bus und bei der Mitfahrt so alles zugestoßen sein? Worüber hat sie sich wohl geärgert? Was ist wohl ihre Meinung über die Schüler und ihre Schule? Notiere ihre Erlebnisse, ihre Reaktionen, ihre Kommentare und ihre Meinung auf der Rückseite! Beginne wir vorgegeben:
"Also, ihr glaubt ja gar nicht, was heute im Bus los war. Als ich ...
Aufgabe 2
Schreib bitte auf, was dich am Verhalten deiner Mitschüler am und im Schulbus ärgert oder freut. Überlege dir auch, zu welchem Zweck (Schülerzeitung, Kummerkasten, Wandzeitung .... ) du deinen Kommentar verfasst.
Mein Kommentar ist gedacht als ...
(Beispiel: Mein Kommentar ist gedacht als ... Beschwerde für den Kummerkasten, als ... kleiner Artikel für die Schülerzeitung, als ... mündlicher Vortrag, als ...
Ich freue mich darüber, dass ...
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Ich ärgere mich darüber, dass ...
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12 Regeln zum sicheren Busfahren
2. Laufen, Toben, Fangen spielen ... ? Aber nicht an der Haltestelle, da pass ich auf!
3. Unsere Schultaschen stellen wir in der Reihenfolge auf, in der wir an die Haltestellen kommen!
4. Logisch - ich halte 1 m Abstand zur Bordsteinkante, denn der Bus schwenkt doch aus!
5. Schieben und Drängeln an der Tür bringen nichts - so lässt. sich die Tür nämlich nicht öffnen!
6. Dem Busfahrer zeige ich meine Karte vor - dann muss ich nicht bezahlen!
7. Klar gehe ich nach hinten durch - sonst gibt es doch einen Stau im Gang!
8. Sitzplätze sind für Fahrgäste da und nicht für die Schultaschen!
9. Kein Sitzplatz mehr frei? - Wenn ich stehen muss, halte ich mich gut fest!
10. Möchte ich an der nächsten Haltestelle aussteigen, drücke ich auf den Klingelknopf!
11. Augen auf beim Aussteigen!
12. Erst warten, dann starten! - Ich gehe erst über die Straße, wenn der Bus abgefahren ist.
Arbeitshinweis:
Es ist sinnvoll, diese bzw. ähnliche Regeln von den Kindern selbst erarbeiten zu lassen, die anschließend im Klassenraum ausgehängt werden.
Diese 12 Regeln lassen sich auch durch weitere - nicht eindeutige Regeln - ergänzen. Der Arbeitsauftrag würde dann lauten: "Markiert die Regeln, die ihr für sinnvoll haltet".
Die "12 Regeln" und das Arbeitsblatt
"Comics" wurden aus den "Begleitmaterialien der Busschule", Autokraft,
Kiel, entnommen.
Der Transport in Bussen ist für viele Schüler/innen eine alltägliche Notwendigkeit, die zu ihrem Schulleben gehört. So wie das gemeinsame Leben in der Schule nur dann klappt, wenn jeder die Rechte des anderen respektiert, so ist ein verträgliches Miteinander auch für die Busfahrt zur Schule und nach Hause unverzichtbar.
Der "Knigge" - ältere Bezeichnung für ein "Benimmbuch" - will zur Verbesserung beitragen.
Alle Beteiligten erwarten einen sicheren, verlässlichen Transport zur und von der Schule. Auch die Eltern wünschen dies für ihre Kinder. Sie sollten daher
- die zur Schülerbeförderung erhöhte Geduld aufbringen müssen,
- durch ruhiges und besonnenes Verhalten ... ein gutes Beispiel für Kinder geben, - Gespräche mit Kindern in freundlicher und sachlicher Form führen sollen,
- erst abfahren, wenn die Türen geschlossen sind und die Kinder ihre Sitz- und Stehplätze eingenommen haben,
- darauf achten, dass sich während der Fahrt keine Schüler/innen auf den Trittstufen der Ein- und Ausstiege sowie auf der freizuhaltenden Fläche neben dem Fahrzeugführer befinden,
- auf geordnetes Ein- und Aussteigen hinweisen sollen.
"Sie sind befugt, im Einzelfall Schüler/innen nach vergeblicher Ermahnung von der Beförderung auszuschließen, wenn dies zwingend erforderlich ist, um die Sicherheit und Ordnung während der Fahrt aufrechtzuerhalten. Dies darf nur an Haltestellen und nur dann geschehen, wenn eine Gefährdung der Schüler/innen nicht zu erwarten ist."
Beispiele für Verhaltensfälle, die zum Beförderungsausschluss berechtigen:
- Erhebliche Gefährdung der mitfahrenden
Schüler/innen
- Belästigung des Fahrers/der Fahrerin
- Beschädigen des Fahrzeuges
- eigenmächtiges Öffnen der
Türen während der Fahrt
- Hinauswerfen oder Hinaushalten von Gegenständen
aus dem Fahrzeug.
Da die Busfahrer/innen die Verantwortung
für die allgemeine Sicherheit und Ordnung im Bus haben, ist ihren
Anweisungen Folge zu leisten.
Die Schule für Erziehungshilfe befindet sich in einem um- und ausgebauten ehemaligen Schulgebäude des Ortsteil Mindenerwald der Gemeinde Hille, die im Zentrum des Kreises Minden-Lübbecke liegt. Beschult werden in der sogenannten Stammschule z.Z. 42 Schüler und 2 Schülerinnen im Grundschulalter in fünf Klassen von 8 bis 12 Schüler/innen. Weitere 37 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich des sozialen und emotionalen Lernens werden in den Grundschulen des Kreises gefördert.
Die Schülerinnen und Schüler kommen aus dem gesamten Kreis Minden-Lübbecke aus städtischen sowie ländlichen Einzugsgebieten und werden im Schülerspezialverkehr zur Schule gebracht. Der Schulweg einzelner Kinder beträgt mehr als 2 Stunden täglich.
Verkehrserziehung auch in einer Schule für Erziehungshilfe trägt entscheidend dazu bei, Kinder zu befähigen, sich im Straßenverkehr sachgerecht und mitverantwortlich zu verhalten. Hierzu zählen sowohl die Förderung der Psychomotorik und der Wahrnehmungsfähigkeit als auch die Schulung von situationsbezogenem und vorausschauendem Handeln. Diese Lernziele sind für die Schülerschaft einer Schule für Erziehungshilfe hinsichtlich ihres spezifischen Förderbedarfs besonders lebensbedeutend.
Ein exemplarisch durchgeführter Verkehrssicherheitstag
soll dazu beitragen, dem gerecht zu werden.
Vorschläge für Klasse 1
Vorschläge für Klasse
2
bewusst verhalten, dabei Vorfahrtsregeln und Verkehrszeichen
beachten
- Einfache Wartungsarbeiten am Fahrrad ausführen,
Funktionsweisen feststellen (z. B.: Beleuchtung)
- Sich im Straßenverkehr situationsgerecht und
verantwortungsbewusst verhalten, dabei Vorfahrtsregeln und
Verkehrszeichen beachten
Gelungen wäre es, wenn die
Kinder zu der vorgegebenen Thematik Zeichnungen, Texte und Bastelarbeiten
erstellen oder Lieder und Sketche einüben, die am Verkehrssicherheitstag
präsentiert und ausgestellt werden können.
Für die jeweiligen Helfer sind Helfer-
und Lagepläne vorzubereiten. Um bei evtl. Rückfragen oder Problemen
präsent zu sein, soll eine "Koordinationsstelle " im Schulbüro
eingerichtet werden.
Neben der Auswahl geeigneter Lernstationen gilt es auch Eltern und Erzieher/innen als Helfer/innen und Mitwirkende für diesen Tag zu gewinnen.
Folgende Stationen kamen bei den Vorbereitungstreffen in die engere Auswahl:
Der Projekttag wurde in ähnlicher
Form an der Grundschule in Pr. Oldendorf unter der Leitung von Andreas
Fraatz durchgeführt.
Uta Gesenhues, Schulleiterin
Seltsame Gefährte, die aussehen wie eine Mischung aus Kinderspielzeug und Hubwagen, erobern die Bürgersteige. Kickboard heißen die Tretroller, mit denen man schnell lernt, umzugehen und Kurzstrecken in Windeseile zu überwinden, ob zur Schule, auf dem Weg in die Stadt oder zum Training. Einmal angekommen, passen die "Scooter" in jeden Rucksack. Sie sind zusammenklappbar, wendig und umweltfreundlich. Bei Regen nimmt man sie einfach mit in den Bus.
Anders als beim Inlineskaten braucht man zum Kickboarden keine besonderen Schuhe oder Protektoren. Es sind jedoch für die Teilnahme am Straßenverkehr folgende Regeln zu beachten: Da die Roller im Erscheinungsbild des öffentlichen Straßenverkehrs als Neuheit anzusehen sind, gibt es für sie keine speziellen Verhaltensanweisungen, sondern sie gehören trotz der mit ihnen erreichbaren Geschwindigkeiten zu den besonderen Fortbewegungsmitteln des § 24 StVO. Sie sind keine Fahrzeuge. Damit gelten für die Rollerfahrer die Regelungen für den Fußgängerverkehr des § 25 StVO. Die Benutzung der Fahrbahn und der Radwege ist ihnen grundsätzlich untersagt. Sie müssen auf dem Gehweg, in der Fußgängerzone und dem verkehrsberuhigten Bereich fahren, ohne Fußgänger zu behindern und zu gefährden. Wo kein Gehweg vorhanden ist, darf der linke Fahrbahnrand benutzt werden. Es sollte helle reflektierende Kleidung getragen werden, bei Dunkelheit Mini-Scheinwerfer und Rücklichter.
Der neue Trend ist besonders positiv in einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche täglich mehrere Stunden vor dem Fernseher oder Computer verbringen. Die Reizüberflutung durch die Medien steht im krassen Missverhältnis zur Unterforderung der psychomotorischen Leistungsfähigkeit. Wie auch die ebenfalls aktuellen Inlineskates fördert der Roller das motorische Leistungsvermögen sowie die Körperwahrnehmung und -koordination.
Der Gebrauch des Rollers wirkt sich gerade bei jüngeren Kindern positiv auf den Erwerb psychomotorischer Basiskompetenzen aus. Er trainiert das Gleichgewicht, Geschicklichkeit und Ausdauer und vermittelt Erfahrung von Geschwindigkeit. Auch werden erste Erfahrungen mit Mehrfachaufgaben, wie sie beim Beschleunigen, Bremsen, Kurvenfahren usw. auftreten, gesammelt. Darüber hinaus ist das Rollerfahren weniger unfallträchtig, da der Abstand zum Boden geringer und die gefahrenen Geschwindigkeiten niedriger sind. Die Vielzahl von motorischen Einzelerfahrungen wird in sogenannten "Bewegungsmustern" integriert, die in ähnlichen Situationen abgerufen und modifiziert werden können. Somit verfügt ein Kind, das vor dem Fahrradfahren Roller fährt, über entsprechende Bewegungsmuster, die es auch in der neuen und komplexeren Situation des Radfahrens nutzen kann.
Es bleibt jedoch die Frage offen, ob nicht
auch durch die Empfehlung des Rollers die Verkehrsbeteiligung von Kindern
vergrößert und damit das Unfallrisiko erhöht wird. Unter
den gegebenen Voraussetzungen im Straßenverkehr muss genau abgewogen
werden, unter welchen Bedingungen Eltern ihre Kinder mit dem Roller auf
die Straße lassen können.
Am Montag, den 3.April 2000 traf sich die Klasse 5a morgens um Viertel vor Acht nicht in der Schule, sondern am Bahnhof mit ihrem Klassenlehrer, Herrn Kleine. Anschließend wanderten sie an der Weser entlang zum Hafen bei Corvey. Um 20 Minuten nach Acht trafen auch die beiden Moderatoren des ADAC aus Bielefeld ein. Und los ging’s mit:
Laufen und Bremsen – Sehen, Erkennen, Reagieren – Anhalten
Schon beim Laufen eines Menschen ist ein sofortiges Stehen bleiben nicht möglich. Der Mensch braucht eine gewisse Zeit, und damit auch einen Weg, zum Anhalten.
Ein Autofahrer, der ja schneller unterwegs ist als ein Fußgänger, wird beim Auftauchen eines Hindernisses reagieren, dann bremsen und schließlich anhalten.
Die Schüler/innen führten selbst Versuche als Läufer/innen zum Anhalten an einer bestimmten Linie und auf ein Fahnenzeichen durch.
Anschließend wurde geschätzt, wo ein Auto bei mäßiger Geschwindigkeit (30 km/h) zum Halten kommt. Es wurde überlegt wovon diese Strecke abhängen kann. Auch beim Anhalten aus höherer Geschwindigkeit (40 – 50 km/h) sollten die Schüler/innen vorher angeben, wo das Auto zum Stehen kommen wird.
Zum Abschluss sollten die Schüler/innen miterleben, was geschieht, wenn ein Autofahrer eine Vollbremsung machen muss. Dazu durften drei Schüler, gut gesichert durch Sicherheitsgurt und Kindersitze, im Auto mitfahren. Die anderen sollten beobachten, wie es ihren Kameraden im Auto erging.
Das gleiche Programm erlebten die Schüler/innen der Klasse 5b und ihr Klassenlehrer Herr Wilczek im Anschluss bis ca. 11 Uhr. Auch sie waren von der Schule nach Corvey gelaufen. Die dritte Klasse 5 c kam mit ihrem Klassenlehrer, Herrn Paetsch, gegen 11 Uhr am Hafen an.
Die Moderatoren des ADAC wiesen auch diese Kinder ein in:
Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg.
" Mobil sein" ist für viele junge Leute heute gleichbedeutend mit "frei sein". Das Auto spielt dabei eine zentrale Rolle: Es erlaubt Unabhängigkeit, die für viele Jugendliche deshalb so wichtig ist, weil sie eine Loslösung vom Elternhaus ermöglicht. Das Auto ist gleichzeitig auch als Statussymbol anzusehen.
Der gesellschaftliche Wandel der letzten Jahrzehnte hat auch das Freizeitverhalten junger Menschen grundlegend verändert. Freizeit spielt sich meist außerhalb des Wohnumfeldes ab.
Junge Fahrer sind aber nicht deswegen so gefährdet, weil sie mehr und häufiger Auto fahren. Gründe für die hohe Unfallgefährdung sind viele Nachtfahrten ( vor allem die "12 tödlichen Stunden" am Wochenende ) sowie Faktoren wie Unerfahrenheit, Selbstüberschätzung und eine erhöhte Risikobereitschaft. Häufig ist auch Alkohol im Spiel.
Verglichen mit jungen Männern sind junge Frauen weniger an schweren Verkehrsunfällen beteiligt, da sie im Allgemeinen gegenüber dem Auto und dem Fahren eine realistischere und sicherheitsbewusstere Einstellung als junge Männer haben.
Auch der Mangel an Fahrerfahrung zeigt sich in einer unzureichenden Kenntnis und Wahrnehmung von Verkehrssituationen. Überforderung in schwierigen und komplexen Verkehrssituationen und mangelnde Fahrzeugbeherrschung mit der Koppelung von risikoreichem Verhalten ist häufig als Unfallursache bei den jungen Fahranfängern anzusehen.
Der Erfolg der Verkehrssicherheitsarbeit hängt wesentlich davon ab, wie es gelingt, die Jugendlichen möglichst zielgruppengerecht anzusprechen. Kenntnis jugendtypischer Erlebnis- und Verhaltensformen sind dabei eine notwendige Voraussetzung für die Konzeption einer verkehrserzieherischen Maßnahme.
Die Kreispolizeibehörde hat sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Die Verkehrsunfallstatistiken der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke zeigen aus den letzten Jahren positive Tendenzen und Entwicklungen. Dennoch bleibt festzustellen, dass der Anteil der
18- bis 24-jährigen Fahranfänger
überproportional an Verkehrsunfällen beteiligt ist.
Im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit
als Sozial-, Sicherheits- und Gesundheitserziehung ist es Ziel, den jungen
Verkehrsteilnehmern zu verdeutlichen, dass Teilnahme am Straßenverkehr
erhöhte Gefahren mit sich bringt und sie Verantwortung gegenüber
jedem anderen Verkehrsteilnehmer tragen.
| Gefahrensensibilisierungund die Befähigung zu einem verantwortungsvollen und verkehrsgerechten angepassten Verhalten im Lebensraum Verkehr soll hier als oberstes Ziel benannt werden. |
Die Ausarbeitung beinhaltet Themenvorschläge, Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung sowie eine Zusammenstellung aller vorhandenen Materialien / Medien, einzelner Programme und durchgeführter Projekte.
Bei der Zusammenstellung war es Ziel , Konzepte. für eine möglichst wirkungsvolle undzielgruppengerechte Ansprache der jungen Leute vorzustellen.
Dabei sind die vorgeschlagenen Ideen, Projekte, Programme und Aktionen nicht als starres Konzept zu verstehen.
Sie können und sollen - entsprechend den angestrebten Zielen und den örtlichen Gegebenheiten sowie Wünschen der jeweiligen Schule - ergänzt, kombiniert oder abgewandelt werden.
Beispielhaftes Konzept am Söderblom - Gymnasium Espelkamp 24.-25.01.2001
Siehe Internetadresse: http://www.drd.de/schule/polizei/
Programme
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F
Alles im Griff ? E
Verkehrssicherheitsarbeit mit Jugendlichen Herausgeber: Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V. und Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften Alles im Griff will grundlegende Einsichten in die Möglichkeiten und Grenzen von menschlichen Verhalten im Straßenverkehr vermitteln. Über Selbstreflexionen sollen Einstellungen positiv beeinflusst und Verhaltensveränderungen bewirkt werden. Verhaltensänderungen sind immer verbunden mit aktivem Lernen und Handeln. Daraus folgt, dass interaktionsorientierte Lernformen wie Gruppendiskussionen, Partnerarbeit und Kleingruppenarbeit zu favorisieren sind. Als Medien werden Poster mit abgebildeten Realsituationen und Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt. Zahlreiche Themenkreise und Einzelthemen lassen sich ableiten. Ein Moderatorenhandbuch steht zur Verfügung |
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FSo
oder so E
Verhalten im Straßenverkehr Herausgeber: Klaus Schuh / Wolfgang Klein Ein Medienpaket für die Verkehrserziehung Ein individueller Baustein als Mitmach-Medium Als Medien werden Folien mit abgebildeten Realsituationen einschließlich Aufgabenstellung zur Verfügung gestellt. Sie können entweder im Unterrichtsgespräch oder in Partner- bzw. Gruppenarbeit bearbeitet werden. Ein Moderatorenhandbuch steht zur Verfügung |
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FAngepasste
Geschwindigkeit E
Herausgeber: Prof. Dr. Dr. B. v. Hebenstreit ,TÜV Akademie Bayern-Hannover-Sachsen-Anhalt-Hessen und Sachsen und das Institut für angewandte Psychologie Zürich Bereitstellung von Folien und Video zur Verkehrsbildungsarbeit Ein Manuskript, Kurzkommentare zu den Folien und ein Video stehen zur Verfügung |
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FAlkohol-Medikamente
und Drogen im Straßenverkehr E
Herausgeber: Prof. Dr. Dr. B. v. Hebenstreit ,TÜV Akademie und Unternehmensgruppe TÜV Süddeutschland Bereitstellung von Folien zur Verkehrsbildungsarbeit Zur Thematik stehen ein Manuskript und Kurzkommentare zu den Folien zur Verfügung |
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FAggressionen
im Straßenverkehr E
Herausgeber: Prof. Dr. Dr. B .v. Hebenstreit ,TÜV Akademie Bayern-Hannover-Sachsen-Anhalt-Hessen und Sachsen und das Institut für angewandte Psychologie Zürich Bereitstellung von Folien und Video-Spots zur Verkehrsbildungsarbeit Ein Manuskript, Kurzkommentare zu den Folien und ein Video stehen zur Verfügung |
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FAngedröhnt
und Abgefahren E
Drogen und Medikamente im Straßenverkehr Herausgeber: Deutsche Verkehrssicherheitsrat und Hauptverband gewerbliche Berufsgenossenschaften Ein Arbeitsheft für Projekt-Teilnehmer |
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FJugend
und Verkehr E
Projekte für die Sekundarstufe II Herausgeber: Projektteam der Deutschen Verkehrswacht In verschiedene Themenblöcke gegliedertes Unterrichtsmaterial u.a. auch mit Anregungen zu fahrpraktischen Teilen und Einzel- Projekte Bereitstellung von Materialblättern / Folien Ein Moderatorenhandbuch und CD-ROM stehen zur Verfügung |
Um eine möglichst hohe verkehrspädagogische Wirkung zu erzielen, sollten diese Unterrichtseinheiten durch weitere Projekte verstärkt werden. Die Verkehrssicherheits-berater könnten unterstützendmitwirken.
Projekte
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PKW
Fahr- und Sicherheitstraining
Hinweis auf qualifizierte Anbieter ( ADAC / Verkehrswacht ) Ausschnittsweise wäre es denkbar, Themen, wie Bremsenmit unterschiedlichen technische Voraussetzungen, Bremsschlag und Bremsen bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten ( z.B. gegen eine Schaumstoffwand) , zu demonstrieren. Besondere Absprache mit der Schule erforderlich Anmerkung: Die Teilnahme der Verkehrssicherheitsberater an einem PKW-Fahr- und Sicherheitstraining erscheint empfehlenswert, um in Diskussionsrunden über Themen wie Gefahrenlehre und Fahrphysik und Inhalte des Trainings Stellung beziehen zu können |
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Dokumentation
und Präsentation
von Verhaltensweisen oder Verkehrssituationen1 an festgelegten Beobachtungs- oder Unfallbrennpunkten |
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Präventive
Radarmessungen
und anschließendes Gespräch mit dem Verkehrsteilnehmer |
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Durchführung
von Verkehrssicherheitstagen
Zeitschrift Unterwegs Ausgabe 1998 Seite 28 - 29 |
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Begleitung von Ausstellungen |
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Praktische
Vorführung
Anhalteweg – Bremsweg –Reaktionsweg |
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| Diese Aufzählungen sind sicherlich nicht abschließend , sondern als Information und Anregung für die Verkehrssicherheitsarbeit in der Sekundarstufe II gedacht. Die Vermischung einzelner Programme, individuell abgestimmt auf die Altersgruppe, Wünsche und Problemstellung, wird generell favorisiert. |
Peter Béfort
Liebe Kolleginnen, liebe
Kollegen,
wir sehen die Info "UNTERWEGS" als eine Möglichkeit, die Verkehrserziehung "am Leben " zu erhalten. Deshalb bitten wir weiterhin um Rückmeldungen und vor allem um eigene Beiträge zur Zeitschrift.
Wir wissen, dass an vielen Schulen Aktionen, Projekttage und hervorragende Unterrichtsreihen zur Verkehrserziehung durchgeführt werden. Wir möchten Sie ermuntern uns Beiträge Ihrer Arbeit zuzusenden, denn die Info ist als Erfahrungs- und Ideenaustausch von Praktikern für Praktiker zu verstehen.
Bitte senden Sie Ihre Rückmeldungen und Beiträge an
Grundschule Diebrocker Straße
z. Hd. Monika Isemann
Diebrocker Straße 94
32051 Herford
oder an die für Sie zuständigen Fachberater/innen für Verkehrserziehung.
Die aktuelle Liste der Fachberater/innen für Verkehrserziehung finden Sie auf Seite 35.
Bitte schicken Sie uns:
Medien zur Verkehrserziehung
Primarstufe
Radfahren in der Schule
Das Programm für die Klassen 1 - 4, alle Arbeitsblätter, Checklisten und Formulare auch auf CD-ROM
Verkehrswacht Medien und Service-Center GmbH, Am Pannacker 2, 53340 Meckenheim,
Tel.: 02225 - 8840, Fax: 02225 - 88450
FLUX 1 bis 4 - die pfiffige Verkehrserziehung
Arbeitshefte für die Klassen 1 bis 4
Klett Verlag, Stuttgart, Tel.: 0711 - 6672 - 0
FLUX 1 bis 4 - Lehrerbände
Viele Ideen zur Umsetzung der Verkehrserziehung als Umwelterziehung, Sozialerziehung, Gesundheitserziehung, Sicherheitserziehung und Bewegungserziehung in den Klassen 1 bis 4, fächerübergreifender Ansatz, Klett Verlag, Stuttgart, s.o.
Video "Mit Stress im Bus ist Schluss"
für Schüler der 4. - 6. Klassen, BVO Busverkehr Ostwestfalen GmbH, Am Bahnhof 6, 33602 Bielefeld
Video "Sattelfest"
Ein Film zur Radfahrerziehung in der Grundschule
GUVV Westfalen-Lippe, Tel.: 0251 - 2102 - 104, Fax: 0251 - 2102 - 264
Radfahren im 4. Schuljahr
Arbeitsheft zur Vorbereitung auf die Radfahrprüfung
Verlag Heinrich Vogel GmbH, München,
Tel.: 089 - 4372 - 2137, Fax: 089 - 4372 - 2898
Rad fahren lernen
Leitfaden für die praktische Ausbildung
Verlag Heinrich Vogel, s.o.
Sekundarstufe I und II
MOFAKURS
überarbeitetes Material nach den neuen Richtlinien
Verkehrswacht Medien und Service-Center GmbH, Meckenheim, s.o.
"unterwegs - jugend will sicher leben"
Unterrichtskonzept mit Folien und Arbeitsblättern für Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen
Deutscher Verkehrssicherheitsrat e. V.
Aktionstelefon: 0700 - 24584363, www.jugend-will-sicher-leben.de
Video "Mein Herz schlägt immer noch für dich"
Unfall nach einem Disco - Besuch
Radiologic, Wichmannstr. 4, 22607 Hamburg, Tel.: 040 - 89085 - 0, Fax: 040 - 89085 - 320
Stundenbilder
Unterrichtshilfen zur Verkehrserziehung, Verlag Heinrich Vogel, s.o.
Dilemmageschichten
12 Geschichten in deutscher und englischer Sprache als Kopiervorlagen, geeignet für die Fächer Deutsch, Englisch und Ethik in den Jahrgängen 7 bis 12
Verlag Heinrich Vogel, s.o.
Mensch und Straßenverkehr
Unterrichtspaket mit CD-ROM für fächerübergreifenden Unterricht, Verlag Heinrich Vogel, s.o.
Weitere Materialien entnehmen
Sie bitte den Katalogen der entsprechenden Verlage