1. Hintergrund
Es ist eine gesicherte Tatsache, dass im ländlichen Raum in den
Abendstunden und an Wochenenden die ÖPNV-Verbindungen zwischen den
Städten und ihrem Umland oft nicht den Freizeitbedürfnissen von
Jugendlichen und jungen Erwachsenen entsprechen. Dieser Umstand hat zur
Folge, dass vor allem die Wochenendaktivitäten von Jugendlichen stark
durch die Verfügungsmöglichkeiten über einen PKW (als Fahrer
oder Mitfahrer) bestimmt werden. In den Nächten auf den Samstag und
auf den Sonntag kommt es bundesweit regelmäßig zu schweren
Unfällen, an denen überdurchschnittlich viele jugendliche Verkehrsteilnehmer
beteiligt sind. Es besteht deshalb bei den Jugendlichen und genauso bei
den Eltern häufig der Wunsch nach einer Freizeit-Buslinie. Eine solche
Buslinie kann viele Autofahrten ersetzen und die Umwelt entsprechend entlasten.
Gleichzeitig besteht nur noch ein minimales Unfallrisiko.
2. Ermittelung des Bedarfs
Die Schülerinnen und Schüler des Kurses entwerfen einen Fragebogen,
mit dessen Hilfe die Wünsche von Mitschülerinnen und Mitschülern
der Jahrgangstufen 10 -13 zusammengetragen werden.
Die Fragen betreffen im einzelnen
Die Auswertung der Fragebögen ermöglicht die Formulierung
eines Grobkonzeptes, bestehend aus den oben genannten vier Gesichtspunkten.
Nun folgt eine Phase des Literaturstudiums, um Erfahrungen mit der Planung und dem Betrieb von Freizeitbussen anderswo in die eigenen Überlegungen einbeziehen zu können.(s Untersuchungen z.B. von Fiedler)
3. Verbreitung der Idee
Der nun zu entwickelnde Planungsvorschlag wird nach seiner Fertigstellung
zuerst in der Schule in geeigneten Gremien vorgestellt. Nach Einarbeitung
der Diskussionsergebnisse erfolgt die Vorstellung des Projektes in der
örtlichen Presse und im Lokalradio, um die Resonanz aus anderen Schulen
oder Jugendeinrichtungen festzustellen und in die Planungsüberlegungen
einzubeziehen.
Den Abschluss des Projektes bildet ein Podiumsgespräch mit den möglichen Trägern einer Freizeit-Buslinie sowie materiellen und ideellen Unterstützern: Verkehrsbetriebe, Beteiber von Freizeiteinrichtungen, Gemeinden ...
4. Finanzierung des Projektes / Suche nach weiteren Sponsoren
Es wäre ein großer Erfolg der Veranstaltung, wenn die Verkehrsbetriebe
als die kompetenten Verkehrswirtschaftler im Anschluss ein Finanzierungskonzept
erstellen würden, das unter Einbeziehung weiterer Sponsoren den wirtschaftlichen
Betrieb einer Freizeit-Buslinie ermöglicht.