Für die Lehrerfortbildung in der Verkehrserziehung der verschiedenen
Schulformen und -stufen
finden Sie hier einen didaktischen Rahmen, der eine theoretische Grundlegung
der augenblicklichen Fortbildungskonzeption insbesondere in der Sek.II
darstellt.
Verkehrserziehung, die sich in ihrer programmatischen Ausrichtung nicht nur der Sicherheitserziehung, sondern auch der Sozial-, Umwelt- und Gesundheitserziehung verpflichtet sieht, erfordert systemisches Denken und somit einen Vermittlungsansatz,
Eine diese Fragestellung aufnehmende - fächerübergreifend formulierte - Zielperspektive könnte demnach lauten:
Die Schüler sollen erkennen, dass das Handeln
des Menschen wie auch seine Handlungsmöglichkeiten im Lebensraum Verkehr
bzw. in bezug auf den Lebensraum Verkehr maßgeblich
durch die Strukturen seines biologischen und seines kulturellen Erbes
beeinflusst werden.
Die zweite wichtige Frage, die sich hier aufdrängt ist die, inwieweit die kulturelle Evolution der biologischen nicht nur davon-, sondern teilweise auch zuwiderläuft und mit welchen "konkreten Utopien" Schritte zur Harmonisierung eingeleitet werden bzw. eingeleitet werden könnten.
Die entsprechende fächerübergreifende Zielperspektive könnte also lauten:
Dargestellt am Handlungsraum Verkehr erkennen die Schüler, dass die kulturelle Entwicklung der biologischen davonzulaufen droht, dass durch diesen Umstand enorme Gefahren entstehen und dass die Kenntnisse um diese Zusammenhänge für derzeitige und zukünftige Entwicklungen fruchtbar gemacht werden müssen.
(aus: Fortbildungskonzept Verkehrserziehung in der Sekundarstufe II, Soest 1992)